Donnerstag, 14. Februar 2013

Lieber Freund ...


Du gehst zu so früher Stunde,
Verlässt als erste uns're Runde,
Pünktlich zu haus' bei Frau und Kind,
Sie dich sonst in die Mangel nimmt,

Bist nun ja schon zu spät,
Als Strafe wartet ein Küchengerät,
Hättest du dein Leben gern,
Bliebest du für immer fern,

"Bis dass der Tod euch scheidet...",
Deine Haarpracht jetzt schon drunter leidet,
Vielleicht noch fünfzig lange Jahre,
So sagen die meisten sei das Leben, das " wahre",

Doch gibt es noch 'nen and'ren Weg,
Die Scheidung ich dir nahe leg,
Denn wenn sich's um die Ehe dreht,
Hilft nichts wenn's an der Liebe fehlt, 

Wir Zwei


Als wie uns dass erste Mal getroffen,
Da war ich stockbesoffen,
Du hast in mir nichts gesehen,
Dass kann ich heute gut verstehen,

Dennoch hab' ich mich getraut,
Wollte dich zu meiner Braut,
Also hab ich dich gefragt,
Und dabei kläglich versagt,

Heute geht's mir damit gut,
Bin vor der Ehe auf der Hut,
Denn ich sah' wie's bei dir lief,
Alles ging ja schief,

Nun sitzen wir zwei hier,
Und trinken hundert Bier,
Nur eins will ich noch sagen,
ICH hab' keine Plagen, 

An die wütenden Ehefrauen


Sind wir abends müde heim gekommen,
Werden wir ins Verhör genommen,
Haben wir sogar getrunken,
Werden wir als Rebellen empfunden,

Denn was ihr Frauen gar nicht schätzt,
Ist wenn man(n) sich gemütlich setzt,
Angeblich kriegen wir ja nichts geschafft,
Dabei sind wir schon täglich in der Küchenhaft,

Ich weis, mein Worte führen zur Kriegserklärung,
Doch anfühlen tut's sich wie eine Gliedsentbehrung,
So hoffen wir bald auf einen Friedensvertrag,
Doch die meisten erleben diesen erst liegend im Sarg,

Nun seht mich nicht an mit hassvollen Blicken,
Wir wollen euch ja nicht nur zum Socken stricken,
Wir brauchen euch und eure Plagen,
Sowas muss ich ja zum Schlusse sagen,